Lange habe ich gewartet, nun war es soweit. Eine CS3plus wurde an die bestehende Anlage aus einer CS2, dem PC Programm Rocrail und den s88 Rückmeldemodulen von IEK angeschlossen.

Die Fragen, die ich mir stellte, waren:

1. Wird sich jede mfx Lok bei der CS3 wieder neu anmelden und eine neue Adresse aushandeln?
2. Wie schließe ich die Rückmeldemodule der Firma IEK an die CS3 an?

Nun, es war doch weniger schlimm, als ich gedacht hatte. Ich entschloss mich, die Daten aus der CS2 über einen USB Stick in die CS3 einzuspielen. Also zunächst ein Backup der CS2 auf den Stick geladen und in der CS3 dann die Wiederherstellung mit den Magnetartikeln und den Lokomotiven ausgewählt. In der Tat hat die CS3 die Daten übernommen. Zwar nicht vollständig, weil die CS3 auf die bereits vorhandenen Lokicons zugreift und die der CS2 mit den selbst erstellten icons ignoriert, aber die mfx Adressen werden übernommen. Das hat den riesigen Vorteil, dass ich nicht alle Loks in Rocrail anpassen musste. Dank der Möglichkeit, die noch fehlenden Lokiblder per Browser in die CS3 zu übernehmen, ist die Übernahme ein relativ einfaches Unterfangen.

Die weitaus spannendere Frage war die nach der Funktionalität der s88 der Fremdfirma IEK. Auf Dauer solen diese durch die Märklin s88 ersetzt werden. Schon um die Störanfälligkeit durch die 12 Volt statt 5 Volt Spannungsversorgung zu reduzieren. Da dies aber je nach Anzahl der bereits verwendeten IEK s88 etwas teurer werden kann, wäre ein Parallelbetrieb eine feine Sache, so meine Überlegung. Aufgabe war also, die vorhandenen RM an der CS2 zu belassen und der CS3 und Rocrail beizubringen, die Signale der RM über die CS2 zu registrieren.

Die beiden CS wurden mit dem Kabel 60123 miteinander verbunden. Augenblicklich "meckert" die CS2 und beschließt vom Master zum Slave zu werden. Soweit, so gut. Nun lege ich auf der CS2 und der CS3plus im Gleisbild einen identischen Rückmeldekontakt an. Die CS2 bietet mir nun folgende Geräteauswahl an:

Da die Master-CS2 ja nun nicht mehr die Master CS2 ist, wähle ich als Geräte Kennung die 2 aus. Die 1 dürfte die RJ45 Buchse der CS3 sein. Gerät 67 ist ein s88 Link, den ich mal ausprobiert hatte. Schade ist, dass die Gerätenamen auf der CS3 anders aussehen. nämlich so:

Die Auswahl fiel auf den nahe liegenden Namen CS2-1. GFP3-1 ist wiederum die RJ45 Buchse unter der CS3 plus. Was mit den Steuerkontakten gemeint ist, hat sich mir noch nicht erschlossen.
Der folgende Test war höchst erfreulich. Ein auf den RM geschobener Wagen löste in beiden CS die Meldung aus und der Kontakt wechselte auf gelb.

Als letztes blieb dann noch, dem PC Programm Rocrail ebenfalls ein Zeichen zu entlocken. In den Eigenschaften des RM habe ich den Bus von 0 auf 2 (analog zu der obigen Auswahl) geändert. Und in der Tat, alle drei RM Darstellungen wechseln jetzt den Zustand entsprechend der tatsächlichen Belegung! Hurra!

Wie geht es weiter? Im nächsten Schritt ändere ich alle RM auf den Bus 2. Das ist schnell gemacht. Den ersten s88 (60881) der Fa. Märklin werde ich an die Stelle des ersten s88 von IEK setzen und die 16 RM anschließen. Den Rückmelde-Decoder selbst belasse ich aber unbeschaltet in der Reihe der alten s88, sonst müssten alle Adressen der Kontaktstrecken geändert werden. Also 17 in 1, 18 in 2, usw. Und das jedesmal, wenn ein neuer Baustein einen alten ersetzt.

Das Ziel, komplett mit der CS3 und den S88 60881 zu fahren, ist nun greifbar nahe.

In diesem Sinne, Euer Uwe

 

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